In dieser Rubrik finden Sie nicht nur neue Arzneimittel aufgelistet, sondern auch die aktuellen Nachrichten der Arzneimittelkommission (AMK), wie z. B. Rückrufe oder Rote-Hand-Briefe. Sie können außerdem in unserem Archiv gezielt nach früheren Informationen suchen.

Wichtige Arzneimittelinformationen

JJJJ-MM-TT

Zeige Ergebnisse 141-150 von 3575.
KategorieProduktWirkstoffHerstellerPZNsDatum
Rote-Hand-Briefe31.03.2026
Rote-Hand-BriefeAccupaque® und Visipaque®GE Healthcare Buchler27.03.2026
ChargenrückrufCandesartan beta 4 mg TablettenCandesartanbetapharm Arzneimittel19211277
19211283
19211308
26.03.2026
Chargenrückrufcandesartan-biomo 16 mg Tablettencandesartanbiomo pharma0947497526.03.2026
ChargenrückrufAqua ad iniectabilia Deltamedica FlüssigkeitDeltamedica08770950
08770967
14021508
24.03.2026
ChargenrückrufAqua ad injectionemBurg Pharma18363996
10788621
23.03.2026
Rote-Hand-BriefePhenhydanPhenytoin-NatriumDesitin Arzneimittel19.03.2026
ChargenrückrufCamlostar 16 mg / 5 mg HartkapselnCandesartan, AmlodipinAristo Pharma1254066418.03.2026
HerstellerinformationThiamazol 40 mg inject. Henning InjektionslösungThiamazolSanofi-Aventis Deutschland0270865416.03.2026
HerstellerinformationYimmugo®Biotest Pharma16.03.2026
Zeige Ergebnisse 141-150 von 612.
KategorieTitelDatum
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Lieferengpass Nimodipin Carinopharm 10 mg/50 ml Infusionslösung: Gestattung des Inverkehrbringens von Packungen, die nicht der Freigabespezifikation entsprechen21.09.2023
Information der Institutionen und BehördenBMG/PEI: Versorgungsmangel für Atgam® (▼, equines Anti-T-Lymphozytenglobulin) festgestellt - Update18.09.2023
Information der Institutionen und BehördenAMK: Magnesium-haltige Parenteralia: Risiko von Medikationsfehlern aufgrund unterschiedlicher Darstellung der jeweiligen Wirkstoffmenge08.09.2023
Information der Institutionen und BehördenAMK: Amoxicillin Aurobindo 250 mg/5 ml und Amoxiclav Aurobindo 400 mg/57 mg, Trockensaft (USA): fehlende Dosierhilfe und Markierung zur Rekonstitution05.09.2023
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Gestattung zum Inverkehrbringen von Sultanol® (Salbutamol) in französischer Aufmachung10.08.2023
Information der Institutionen und BehördenPEI: Lieferengpässe von Pneumokokken-Impfstoffen (Pneumovax® 23 und Prevenar® 13) – aktuelle STIKO-Empfehlungen und priorisierte Impfung - Update 10.08.2023
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Ablehnung des Zulassungsantrags von Lagevrio® (Molnupiravir) durch die EMA und Beendigung des Inverkehrbringens in Deutschland - Update18.07.2023
Information der Institutionen und BehördenAMK: Unterschiedliche variable Daten auf Primärpackmittel und Umkarton – Unsicherheit bezüglich der pharmazeutischen Qualität18.07.2023
Information der Institutionen und BehördenAMK: Sachverständigenausschuss für Verschreibungspflicht12.07.2023
Information der Institutionen und BehördenBMG/BfArM: Ergänzende Informationen zum Lieferengpass von Tamoxifen-haltigen Arzneimitteln - Update10.07.2023

Herstellerinformation

Informationsschreiben zu Acetylsalicylsäure Panpharma i.v. 500 mg, Pulver zur Herstellung einer Injektions- oder Infusionslösung: befristete Inverkehrbringung in französischer Aufmachung

Hersteller:
Panpharma GmbH
Produkt:
Acetylsalicylsäure Panpharma i.v. 500 mg
Wirkstoff:
Acetylsalicylsäure
Datum:
27.01.2026

AMK / Die Firma Panpharma GmbH informiert in Abstimmung mit dem BfArM mittels Informationsschreiben über die befristete Inverkehrbringung von Acetylsalicylsäure Panpharma i.v. 500 mg, Pulver zur Herstellung einer Injektions- oder Infusionslösung, in französischer Aufmachung ab dem 26. Januar 2026. Derzeit besteht ein Versorgungsmangel für Acetylsalicylsäure-haltige Arzneimittel in intravenöser Darreichungsform gemäß § 79 (5) Arzneimittelgesetz (AMG); die AMK berichtete (Pharm. Ztg. 2025 Nr. 31, S. 69).

Die französiche Ware ist ausschließlich für folgende lndikationen bestimmt: Initialbehandlung des akuten Koronarsyndroms, einschließlich instabiler Angina pectoris sowie Myokardinfarkt mit oder ohne ST-Hebung, wenn eine orale Anwendung aufgrund fehlender verlässlicher Absorption nicht angezeigt ist.

Betroffene Ware wird laut Firma unter der PZN 20093104 gelistet und ab sofort über den pharmazeutischen Großhandel in Verkehr gebracht. Krankenhaus-versorgende Apotheken werden weiter direkt beliefert.

Laut Firma ist das Arzneimittel nicht serialisiert und enthält kein Wasser für Injektionszwecke als Lösungsmittel. Ein deutscher Beipackzettel mit einer Anleitung für die Herstellung der Injektions- oder Infusionslösung liegt der Packung bei (2).

Weitere Informationen können dem Informationsschreiben der Firma entnommen werden.

Die AMK bittet Apothekerinnen und Apotheker, belieferte Institutionen angemessen zu informieren und Verdachtsfälle von Arzneimittelrisiken im Zusammenhang mit der Anwendung von Acetylsalicylsäure-haltigen Arzneimitteln (i.v.) unter www.arzneimittelkommission.de zu melden. /


Quellen
1) BfArM; Informationsschreiben der Panpharma S.A. über die Beendigung der eingeschränkten Lieferfähigkeit von Acetylsalicylsäure Panpharma i.v. 500 mg. www.bfarm.de → Arzneimittel → Arzneimittelinformationen → Lieferengpässe → Maßnahmen des BfArM (Zugriff am 23. Januar 2026)
2) Panpharma GmbH an AMK (E-Mail-Korrespondenz); Acetylsalicylsäure Panpharma i.v. 500 mg - Gestattung gem. § 79 V AMG. (27. Januar 2026)