In dieser Rubrik finden Sie nicht nur neue Arzneimittel aufgelistet, sondern auch die aktuellen Nachrichten der Arzneimittelkommission (AMK), wie z. B. Rückrufe oder Rote-Hand-Briefe. Sie können außerdem in unserem Archiv gezielt nach früheren Informationen suchen.

Wichtige Arzneimittelinformationen

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KategorieProduktWirkstoffHerstellerPZNsDatum
ChargenrückrufImmunorell®, 50 ml, Mischung zum Einnehmen, Okoubarell®, 50 ml, Tropfen, Dolorell®, 50 ml, Mischung zum Einnehmen, Echinarell®, Sanorell Pharma03924578
07495803
19382694
19383110
11684059
14378506
04660006
12450547
05974617
06604093
15.09.2025
Rote-Hand-BriefeIsozid®IsoniazidEsteve Pharmaceuticals0425001810.09.2025
ChargenrückrufAmbroxol 75 retard HeumannAmbroxolHeumann Pharma & Co. Generica KG10061592
03882147
03882153
03882176
09.09.2025
Rote-Hand-Briefe08.09.2025
Neue Arzneimittel
mit Abgabesituation
Leqembi®Lecanemab Eisai01.09.2025
Neue Arzneimittel
mit Abgabesituation
Rezdiffra™Resmetirom Madrigal Pharmaceuticals01.09.2025
Neue Arzneimittel
mit Abgabesituation
Riulvy®Tegomilfumarat Neuraxpharm01.09.2025
Neue Arzneimittel
mit Abgabesituation
Tivdak® Tisotumab Vedotin Genmab01.09.2025
HerstellerinformationTeglutikRiluzolITF Pharma01.09.2025
Rote-Hand-BriefeLipidem®B. Braun Melsungen29.08.2025
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KategorieTitelDatum
Information der Institutionen und BehördenAMK: Sachverständigenausschuss für Verschreibungspflicht03.02.2023
Information der Institutionen und BehördenBMG: Einschränkung der gestatteten Bevorratung von vom Bund zentral beschafftem Paxlovid® (▼, Nirmatrelvir/Ritonavir) für Apotheken, krankenhausversorgende Apotheken und Krankenhausapotheken20.01.2023
Information der Institutionen und BehördenAMK: Medikationsfehler bei der Einnahme von Paxlovid® (▼, Nirmatrelvir/Ritonavir) 17.01.2023
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Informationen zur eingeschränkten Verfügbarkeit von Antibiotika, insbesondere für Kinder26.12.2022
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Lieferengpass Calciumfolinat-haltiger Parenteralia: Einschränkung der Distributionswege und eine kontingentierte Abgabe angeordnet20.12.2022
Information der Institutionen und BehördenAMK: Äquivalenzdosistabellen zu Antibiotika aktualisiert20.12.2022
Information der Institutionen und BehördenAMK in eigener Sache: Vielen Dank für Ihren Einsatz zur Verbesserung der Patientensicherheit20.12.2022
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Ranitidin-haltige Arzneimittel: Befristetes Ruhen aller Zulassungen angeordnet - Update13.12.2022
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Dringende Empfehlungen zur Verbesserung der Verfügbarkeit von Ibuprofen- und Paracetamol-haltigen Fiebersäften für Kinder13.12.2022
Information der Institutionen und BehördenEMA: Ruhen der Zulassung von Arzneimitteln angeordnet, deren Bioäquivalenzstudien von Synchron Research Services, Indien, durchgeführt wurden09.12.2022

Herstellerinformation

Partusisten® intrapartal: Lieferunterbrechung – Infusionslösungskonzentrat als mögliche therapeutische Ausweichmöglichkeit

Hersteller:
Hikma Pharma GmbH
Produkt:
Partusisten® intrapartal 25 µg/ml, Konzentrat zur Herstellung einer Injektionslösung
Wirkstoff:
Fenoterol (als Hydrobromid)
Datum:
20.02.2020
Die Firma Hikma Pharma GmbH informiert mittels Informationsschreiben über eine Lieferunterbrechung von Partusisten® intrapartal 25 µg/ml, Konzentrat zur Herstellung einer Injektionslösung, bis voraussichtlich April 2020.

Das derzeit nicht lieferbare Tokolytikum ist zugelassen zur Behandlung von Dystokien in der Eröffnungs- und Austreibungsperiode, intrauteriner Asphyxie, geburtshilflichen Notfällen und Uterusrelaxation bei akuten Indikationen wie zum Beispiel bei Sectio. In Deutschland steht kein anderes Präparat mit identischer Zulassung zur Verfügung.

Gleichzeitig weist die Firma auf Partusisten® Infusionslösungskonzentrat als mögliche therapeutische Alternative hin, welches ebenfalls das β2-selektive Sympathomimetikum Fenoterol (als Hydrobromid) enthält, die oben genannten Anwendungsgebiete jedoch nicht umfasst.
Bei dessen Verwendung ist unbedingt das Risiko einer Fehldosierung zu beachten, da das alternative Infusionslösungskonzentrat den Wirkstoff in doppelter Konzentration (50 µg/ml) enthält. Alle weiteren Hilfsstoffe sind bei beiden Arzneimitteln identisch.

Nähere Informationen sind dem Informationsschreiben zu entnehmen.

Die AMK bittet ApothekerInnen Risiken im Zusammenhang mit der Anwendung von Partusisten® unter www.arzneimittelkommission.de zu melden. /

Quellen
BfArM; Lieferengpass zu Partusisten intrapartal (lnjektionslösungskonzentrat)/ Informationsschreiben. www.bfarm.de → Arzneimittel → Arzneimittelzulassung → Arzneimittelinformationen → Lieferengpässe (Zugriff am 20. Februar 2020)