In dieser Rubrik finden Sie nicht nur neue Arzneimittel aufgelistet, sondern auch die aktuellen Nachrichten der Arzneimittelkommission (AMK), wie z. B. Rückrufe oder Rote-Hand-Briefe. Sie können außerdem in unserem Archiv gezielt nach früheren Informationen suchen.

Wichtige Arzneimittelinformationen

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Zeige Ergebnisse 131-140 von 3578.
KategorieProduktWirkstoffHerstellerPZNsDatum
ChargenrückrufLinola® Fett LinolsäurenDr. August Wolff Arzneimittel0187583514.04.2026
Rote-Hand-BriefeMysimbaNaltrexon / BupropionOrexigen Therapeutics Ireland10.04.2026
ChargenrückrufStozzon® Chlorophyll-DrageesChlorophyllin-Kuper-KomplexQueisser Pharma03538355
07474020
00977427
10.04.2026
HerstellerinformationCyclophosphamid Seacross 2000 mg, Pulver zur Herstellung einer Injektions- / InfusionslösungCyclophosphamidSeacross Pharma09.04.2026
ChargenrückrufNaropin® 10 mg / ml Amp. 10 ml InjektionslösungRopivacainAspen Pharma Trading Limited, Irland0759213309.04.2026
ChargenrückrufOxytetracyclin-Augensalbe JENAPHARM® 10 mg / gOxytetracyclinmibe Arzneimittel0352451908.04.2026
HerstellerinformationHoloxanIfosfamidBaxter Deutschland07.04.2026
HerstellerinformationEndoxanCyclophosphamidBaxter Deutschland07.04.2026
HerstellerinformationPhenhydanPhenytoinDesitin Arzneimittel07.04.2026
ChargenrückrufWellford Aquaponic GTH 23 / 1 CannabisblütenTherismos19446767
19447092
01.04.2026
Zeige Ergebnisse 131-140 von 613.
KategorieTitelDatum
Information der Institutionen und BehördenAMK in eigener Sache: Vielen Dank für Ihre Meldungen zur Arzneimittelsicherheit18.12.2023
Information der Institutionen und BehördenLieferengpass bei Fludarabin-haltigen Arzneimitteln: Fachgesellschaften empfehlen den Einsatz auf die Konditionierung vor Stammzelltransplantation und Lymphozytendepletion zu beschränken14.12.2023
Information der Institutionen und BehördenFalschmeldung zu angeblichen (Haftungs-)Risiken bei der Verwendung von mRNA-Impfstoffen in der Aufmachung eines Rote-Hand-Briefs im Umlauf06.12.2023
Information der Institutionen und BehördenAMK: Estradiol-haltiges transdermales Spray: Hormon-bedingte Nebenwirkungen bei Haustieren nach unbeabsichtigter Exposition01.12.2023
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Aktuelle Informationen zur Fälschung von Ozempic® (▼, Semaglutid) - Update01.12.2023
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Aktuelle Informationen zur Fälschung von Ozempic® (▼, Semaglutid) - Update14.11.2023
Information der Institutionen und BehördenBfArM/PEI: Aufruf zur Meldung von Nebenwirkungen im Rahmen der weltweiten MedSafetyWeek 202308.11.2023
Information der Institutionen und BehördenAMK/ZL: Fehlender Inhaltsstoff bei Chondroitin-haltigem Nahrungsergänzungsmittel30.10.2023
Information der Institutionen und BehördenAMK: Tilidin Al comp. Retardtabletten: Vermehrt Meldungen zu aufgequollenen und gedeckelten Tabletten nach Lagerung außerhalb des Blisters24.10.2023
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Fälschung von Ozempic® (▼, Semaglutid): Notwendige Prüfung der Pens/Primärverpackung durch Öffnen jeder Packung11.10.2023

Neue Arzneimittel mit Abgabesituation

Hersteller:
Clovis Oncology
Produkt:
Rubraca®
Wirkstoff:
Rucaparib
Markteinführung in D:
03.2019
Artikel
Wirkstärke PKG
Gr.
Darreichungs-
form
Normgröße PZN
Rucaparib 200 mg 60 St.Filmtablettenkeine Angabe 15235890
Rucaparib 250 mg 60 St.Filmtablettenkeine Angabe 15235915
Rucaparib 300 mg 60 St.Filmtablettenkeine Angabe 15235921

Indikation:
Rubraca ist in zwei Indikationen zugelassen: Zum einen zur Erhaltungstherapie bei Frauen mit einem platinsensitiven, rezidivierten high-grade (undifferenzierten) epithelialen Karzinom der Eierstöcke, der Eileiter oder des Bauchfells, die nach einer platinbasierten Chemotherapie in Remission sind. Bei dieser Indikation ist kein Test auf eine BRCA-Mutation vorgeschrieben. Zum anderen ist Rubraca – anders als Olaparib (Lynparza®) und Niraparib (Zejula®) – zugelassen zur Behandlung von Frauen mit einem platinsensitiven, rezidivierten oder progressiven, high-grade epithelialen Karzinom der Eierstöcke, der Eileiter oder des Bauchfells, die mindestens zweimal mit einer platinbasierten Chemotherapie behandelt wurden und keine weitere vertragen. In diesem Fall muss der Arzt vor Therapiebeginn nachweisen, dass eine somatische oder Keimbahn-Mutation in einem der Brustkrebsgene BRCA1- oder -2 vorliegt. Prinzipiell wird Rubraca in beiden Indikationen als Monotherapie eingesetzt, und die Frauen dürfen bislang keine PARP-Hemmer bekommen haben.