In dieser Rubrik finden Sie nicht nur neue Arzneimittel aufgelistet, sondern auch die aktuellen Nachrichten der Arzneimittelkommission (AMK), wie z. B. Rückrufe oder Rote-Hand-Briefe. Sie können außerdem in unserem Archiv gezielt nach früheren Informationen suchen.

Wichtige Arzneimittelinformationen

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KategorieProduktWirkstoffHerstellerPZNsDatum
Neue Arzneimittel
mit Abgabesituation
Exdensur®DepemokimabGlaxo-Smith-Kline01.04.2026
Neue Arzneimittel
mit Abgabesituation
LynkuetElinzanetantBayer01.04.2026
Neue Arzneimittel
mit Abgabesituation
Opdualag® Relatlimab Bristol Myers Squibb01.04.2026
Rote-Hand-Briefe31.03.2026
Rote-Hand-BriefeAccupaque® und Visipaque®GE Healthcare Buchler27.03.2026
ChargenrückrufCandesartan beta 4 mg TablettenCandesartanbetapharm Arzneimittel19211277
19211283
19211308
26.03.2026
Chargenrückrufcandesartan-biomo 16 mg Tablettencandesartanbiomo pharma0947497526.03.2026
ChargenrückrufAqua ad iniectabilia Deltamedica FlüssigkeitDeltamedica08770950
08770967
14021508
24.03.2026
ChargenrückrufAqua ad injectionemBurg Pharma18363996
10788621
23.03.2026
Rote-Hand-BriefePhenhydanPhenytoin-NatriumDesitin Arzneimittel19.03.2026
Zeige Ergebnisse 121-130 von 607.
KategorieTitelDatum
Information der Institutionen und BehördenPRAC/EMA: Potenzielles Risiko für neurologische Entwicklungsstörungen bei Kindern: Vorsichtsmaßnahmen für die Behandlung von männlichen Patienten mit Valproat-haltigen Arzneimitteln empfohlen19.01.2024
Information der Institutionen und BehördenBMG: Versorgungsmangel für Salbutamol-haltige Arzneimittel in pulmonaler Darreichungsform festgestellt02.01.2024
Information der Institutionen und BehördenInformation der Institutionen und Behörden: PEI: Methodik der Prüfung von mRNA-basierten COVID-19-Impfstoffen bei angeblichen Verunreinigungen27.12.2023
Information der Institutionen und BehördenCHMP/EMA: Ruhen der Zulassungen von Arzneimitteln empfohlen, deren Bioäquivalenzstudien von Synapse Labs Pvt. Ltd, Indien, durchgeführt wurden18.12.2023
Information der Institutionen und BehördenAMK in eigener Sache: Vielen Dank für Ihre Meldungen zur Arzneimittelsicherheit18.12.2023
Information der Institutionen und BehördenLieferengpass bei Fludarabin-haltigen Arzneimitteln: Fachgesellschaften empfehlen den Einsatz auf die Konditionierung vor Stammzelltransplantation und Lymphozytendepletion zu beschränken14.12.2023
Information der Institutionen und BehördenFalschmeldung zu angeblichen (Haftungs-)Risiken bei der Verwendung von mRNA-Impfstoffen in der Aufmachung eines Rote-Hand-Briefs im Umlauf06.12.2023
Information der Institutionen und BehördenAMK: Estradiol-haltiges transdermales Spray: Hormon-bedingte Nebenwirkungen bei Haustieren nach unbeabsichtigter Exposition01.12.2023
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Aktuelle Informationen zur Fälschung von Ozempic® (▼, Semaglutid) - Update01.12.2023
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Aktuelle Informationen zur Fälschung von Ozempic® (▼, Semaglutid) - Update14.11.2023

Herstellerinformation

Informationsschreiben zu Scandicain® (Mepivacain) 1 % Injektionslösung: abweichende Kennzeichnung auf der Primärverpackung bei zwei Chargen

Hersteller:
Hexal AG
Produkt:
Scandicain®
Wirkstoff:
Mepivacain
Datum:
25.08.2026
PZN:
03338515

AMK / Die Firma Hexal AG informiert mittels Informationsschreiben über eine abweichende Kennzeichnung auf dem Etikett der Primärverpackung von Scandicain® (Mepivacain) 1 %, Injektionslösung, (PZN 03338515) der Chargen A3005A und A3004B.

Das Lokalanästhetikum wird zur lokalen und regionalen Nervenblockade angewendet.

Auf dem Etikett der betroffenen Chargen ist fälschlicherweise die Angabe „Zur intraderm./s.c./epid./spez. lokalen Anw.“ anstelle von „Zur intraderm./s.c./i.v./spez. lokalen Anw.“ aufgedruckt.

Das Arzneimittel ist sowohl zur epiduralen als auch zur intravenösen Anwendung zugelassen und kann daher entsprechend der vorliegenden Gebrauchs- und Fachinformation erfolgen. Qualität, Sicherheit und Wirksamkeit seien nicht beeinträchtigt, daher erfolgt kein Rückruf der betroffenen Chargen.

Auf Grundlage einer durchgeführten Risikobewertung besteht laut Firma kein Risiko für Patienten. Betroffene Arzneimittel können weiterhin abgegeben und verwendet werden.

Näheres ist dem Informationsschreiben der Firma zu entnehmen.

Die AMK bittet Apothekerinnen und Apotheker, Verdachtsfälle von Arzneimittelrisiken im Zusammenhang mit Mepivacain-haltigen Arzneimitteln unter www.arzneimittelkommission.de zu melden. /

 

Quellen
Hexal AG an AMK (E-Mail-Korrespondenz); Hexal AG - Bitte um Veröffentlichung in der Rubrik "Information der Hersteller". (24. August 2026)