In dieser Rubrik finden Sie nicht nur neue Arzneimittel aufgelistet, sondern auch die aktuellen Nachrichten der Arzneimittelkommission (AMK), wie z. B. Rückrufe oder Rote-Hand-Briefe. Sie können außerdem in unserem Archiv gezielt nach früheren Informationen suchen.

Wichtige Arzneimittelinformationen

JJJJ-MM-TT

Zeige Ergebnisse 1261-1270 von 3417.
KategorieProduktWirkstoffHerstellerPZNsDatum
Neue Arzneimittel
mit Abgabesituation
Bimzelx®Bimekizumab UCB Pharma17177493
17252817
17177501
17177470
17177487
01.10.2021
Neue Arzneimittel
mit Abgabesituation
Vazkepa®Icosapent-Ethyl Amarin1692485801.10.2021
Neue Arzneimittel
mit Abgabesituation
Bylvay®Odevixibat Albireo1738310
17383117
17383146
01.10.2021
Neue Arzneimittel
mit Abgabesituation
Ryeqo®Relugolix Gedeon Richter17367897
17367928
01.10.2021
Neue Arzneimittel
mit Abgabesituation
Voxzogo®VosoritidBiomarin17525971
17525994
17526019
01.10.2021
Rote-Hand-BriefeCHAMPIX®VareniclinPfizer 01.10.2021
Rote-Hand-Briefekombinierte hormonale Kontrazeptiva 01.10.2021
ChargenrückrufSyntaris® 25 μg pro Sprühstoß 20 ml und 2x20 ml Nasenspray, LösungFlunisolidDermapharm02057665
06888311
01.10.2021
HerstellerinformationVincristin-TEVA®VincristinTEVA29.09.2021
ChargenrückrufMaprotilin-neuraxpharm® 25 mg, 100 Filmtabletten Maprotilinneuraxpharm Arzneimittel0383146327.09.2021
Zeige Ergebnisse 581-588 von 588.
KategorieTitelDatum
Information der Institutionen und BehördenUAW-Verdachtsfälle melden: EMA veröffentlicht Informationsblatt für Patienten11.11.2014
Information der Institutionen und BehördenColistin inhalativ und parenteral: neue EMA-Empfehlungen zur Dosierung04.11.2014
Information der Institutionen und BehördenHautverätzungen durch Chlorhexidin-haltige Lösungen zur Hautdesinfektion bei Neugeborenen: neue Warnhinweise in Produktinformationen04.11.2014
Information der Institutionen und BehördenPhosphat-haltige Klistiere bei Säuglingen: Schwere Hyperphosphatämien21.10.2014
Information der Institutionen und BehördenBei Arzneimittelrückrufen kein Austausch ohne ärztliche Verschreibung21.10.2014
Information der Institutionen und BehördenParallel vertriebenes Avastin rumänischen Ursprungs: Charge B7011B03 vorsorglich untersuchen07.10.2014
Information der Institutionen und BehördenAmygdalin-haltige Arzneimittel sind bedenklich07.10.2014
Information der Institutionen und BehördenBfArM empfiehlt, auf Manipulationen bei importiertem Mabthera (Rituximab) und HerceptinV (Trastuzumab) zu achten23.09.2014

Herstellerinformation

Informationsschreiben zu Anagrelid Ribosepharm 0,5 mg und 1 mg Hartkapseln: irrtümliche Inaktivierung von Codes im Serialisierungssystem mehrerer Chargen - Update

Hersteller:
Hikma Pharma GmbH
Produkt:
Anagrelid Ribosepharm 0,5 mg und 1 mg Hartkapseln
Wirkstoff:
Anagrelid
Datum:
15.01.2026

Aktualisierung der AMK vom 15. Januar 2026: 
Die Hikma Pharma GmbH ergänzt das Informationsschreiben um eine weitere betroffene Charge (2402120A). Aufgrund aktueller technischer Schwierigkeiten bei der Verarbeitung der inaktivierten Ware wird darum gebeten, die Ware nicht über den Großhandel, sondern direkt bei der Firma zu beziehen (1).


 

AMK / Die Hikma Pharma GmbH informiert in Abstimmung mit der zuständigen Aufsichtsbehörde über Fehlermeldungen beim Scannen gemäß EU-Fälschungsschutzrichtlinie (EU FMD) bei Anagrelid Ribosepharm 0,5 mg Hartkapseln und Anagrelid Ribosepharm 1 mg Hartkapseln.

Anagrelid ist angezeigt zur Verringerung der erhöhten Thrombozytenzahl bei Risikopatienten mit essenzieller Thrombozythämie (ET), die ihre derzeitige Therapie nicht vertragen oder bei denen mit der bestehenden Therapie keine ausreichende Senkung erreicht wird.

Betroffen sind mehrere Chargen von Anagrelid Ribosepharm 0,5 mg (2404744B, 2404746B, 2403700D und 2402119A) sowie Anagrelid Ribosepharm 1 mg (2402124C, 2404751B). Beim Verifizieren erscheint die Fehlermeldung, dass die Seriennummern bereits inaktiviert seien. Hintergrund ist eine Produktnamenänderung. Im Zuge der Aktualisierung der Codes im Serialisierungssystem wurden die Codes irrtümlich auf „inaktiv“ gesetzt. Eine Produktfälschung kann ausgeschlossen werden. Produktqualität und Patientensicherheit sind nicht betroffen. Die betroffenen Chargen können weiterhin abgegeben und angewendet werden. Da die Seriennummern nicht mehr im System hinterlegt sind, ist eine manuelle Ausbuchung nicht möglich; die betroffenen Packungen können ohne Ausbuchung abgegeben werden.

Weitere Informationen können dem Informationsschreiben entnommen werden.

Arzneimittelrisiken im Zusammenhang mit der Anwendung von Anagrelid-haltigen Arzneimitteln sind bitte online unter www.arzneimittelkommission.de zu melden. /