In dieser Rubrik finden Sie nicht nur neue Arzneimittel aufgelistet, sondern auch die aktuellen Nachrichten der Arzneimittelkommission (AMK), wie z. B. Rückrufe oder Rote-Hand-Briefe. Sie können außerdem in unserem Archiv gezielt nach früheren Informationen suchen.

Wichtige Arzneimittelinformationen

JJJJ-MM-TT

Zeige Ergebnisse 111-120 von 3578.
KategorieProduktWirkstoffHerstellerPZNsDatum
ChargenrückrufFampridin Basics 10 mg Retardtabletten, 28, 56 und 196 StückFampridinBasics16940395
16940403
16940426
08.05.2026
ChargenrückrufObsidan 25 mg TablettenPropranololPuren Pharma04875161
04266924
05.05.2026
Rote-Hand-BriefeFosphenytoin Desitin 75 mg / ml Infusions- / InjektionslösungFosphenytoin-DinatriumDesitin Arzneimittel19340572
19340589
04.05.2026
Neue Arzneimittel
mit Abgabesituation
Rezurock®Belumosudil Sanofi01.05.2026
Neue Arzneimittel
mit Abgabesituation
Jublia® Efinaconazol Almirall01.05.2026
Neue Arzneimittel
mit Abgabesituation
Ojemda® Tovorafenib Ipsen Pharma01.05.2026
ChargenrückrufHydromorphon Painbreak 8 mg, RetardtablettenHydromorphonPB Pharma1425687829.04.2026
Rote-Hand-BriefeBendamustin Accord 25 mg / ml Konzentrat zur Herstellung einer InfusionslösungBendamustinAccord Healthcare28.04.2026
ChargenrückrufOxycodon-HCl beta 40 mg RetardtablettenOxycodon-HClbetapharm Arzneimittel04681698
04681712
27.04.2026
ChargenrückrufTinctura Tormentillae (70 %) 1:5, API, 100 ml, 250 ml und 1 lTinctura Tormentillae (70 %) 1:5Caesar & Loretz18890230
18890253
18890247
27.04.2026
Zeige Ergebnisse 111-120 von 613.
KategorieTitelDatum
Information der Institutionen und BehördenÄnderungen in der Verschreibungspflicht13.05.2024
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Lieferengpass bei Vindesin-haltigen Arzneimitteln: Fachgesellschaften empfehlen bei akuter lymphatischer Leukämie und Burkitt-Leukämie eine Überbrückung mit Vincristin13.05.2024
Information der Institutionen und BehördenPRAC/EMA: Chlorhexidin-haltige Arzneimittel zur Anwendung auf der Haut und entsprechende Fixdosiskombinationen: Risiko persistierender Hornhautschädigung und erheblicher Sehbehinderung13.05.2024
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Irenat® (Natriumperchlorat) Tropfen: Inverkehrbringung von Ware aus Österreich ab Mai 2024 mit abweichender Dosierung zum deutschen Arzneimittel - Update08.05.2024
Information der Institutionen und BehördenBMG/BfArM: Versorgungsmangel für Arzneimittel mit der Wirkstoffkombination Emtricitabin/Tenofovirdisoproxil festgestellt - Update07.05.2024
Information der Institutionen und BehördenAkdÄ: Sekundäre Knochenmarkaplasie aufgrund eines Medikationsfehlers: Einnahme von Cecenu® (Lomustin) anstelle von CEC® (Cefaclor)02.05.2024
Information der Institutionen und BehördenCHMP/EMA: Ruhen der Zulassungen von Arzneimitteln empfohlen, deren Bioäquivalenzstudien von Synapse Labs Pvt. Ltd, Indien, durchgeführt wurden - Update 25.03.2024
Information der Institutionen und BehördenBfArM/Bezirksregierung Köln: Gestattung gemäß § 79 Abs. 5 AMG für Natriumperchlorat Dyckerhoff 300 mg/ml Tropfen zum Einnehmen, als Fertigarzneimittel ohne Zulassung19.03.2024
Information der Institutionen und BehördenPEI: Appell, die Bestellung saisonaler Grippeimpfstoffe gemäß Bedarfsplanung bis 31. März 2024 abzuschließen19.03.2024
Information der Institutionen und BehördenBMG/BfArM: Versorgungsmangel für Natriumperchlorat-haltige Arzneimittel festgestellt27.02.2024

Herstellerinformation

Informationsschreiben zu diversen Insulin-haltigen Arzneimitteln der Lilly Deutschland GmbH: Einstellung des Vertriebs

Hersteller:
Lilly Deutschland GmbH
Datum:
24.04.2026

AMK / Die Firma Lilly Deutschland GmbH informiert mittels Informationsschreiben über die Einstellung der Vermarktung von Liprolog® (Insulin lispro) und Berlinsulin® (Insulin human) sowie der 5er-Packungen von Abasaglar® (Insulin glargin), Huminsulin® (Insulin human), Humalog® (Insulin lispro) und Lyumjev® KwikPens (Insulin lispro) bis Ende letzten Jahres. Restbestände wurden im ersten Quartal 2026 abverkauft.

Um das Risiko einer Unterbrechung der Insulintherapie zu vermeiden, ist es erforderlich, betroffene Patienten rechtzeitig auf eine alternative Insulintherapie umzustellen. Weiterhin sollten keine neuen Patienten auf die genannten Insulinpräparate eingestellt werden.

Auch ist sicherzustellen, dass alle Patienten über Änderungen in der Insulinbehandlung beraten werden. Dies schließt gegebenenfalls eine notwendige Dosisanpassung sowie eine zusätzliche Blutzuckerkontrolle ein, insbesondere bei Schwangeren und Kindern, da bei diesen das Risiko einer Hypoglykämie erhöht sein kann. Beim Wechsel auf eine neue Darreichungsform bzw. auf ein neues Applikationssystem kann zudem eine Schulung der Patienten erforderlich sein.

Die Firma weist ferner darauf hin, dass die Umstellung der Insulintherapie zu einer instabilen Stoffwechsellage führen kann, welche wiederum Beeinträchtigungen im täglichen Leben des Patienten (z. B. beim Führen eines Kraftfahrzeugs) zur Folge haben kann. Die Umstellung muss daher unter ärztlicher Aufsicht erfolgen.

Weitere Informationen, wie eine Übersicht alternativer Insuline, sind dem Informationsschreiben zu entnehmen. 

Die AMK bittet Apothekerinnen und Apotheker, Patienten angemessen zu informieren und Risiken im Zusammenhang mit der Umstellung auf neue Insulinpräparate unter www.arzneimittelkommission.de zu melden. /


Quellen
BfArM; Informationsschreiben der Lilly Deutschland GmbH zur Markteinstellung der Arzneimittel Liprolog®, Berlinsulin® und der 5er-Packungen von Abasaglar®, Huminsulin®, Humalog®, Lyumjev® KwikPens®. www.bfarm.de → Arzneimittel → Arzneimittelinformationen → Lieferengpässe → Maßnahmen des BfArM (Zugriff am 23. April 2026)