In dieser Rubrik finden Sie nicht nur neue Arzneimittel aufgelistet, sondern auch die aktuellen Nachrichten der Arzneimittelkommission (AMK), wie z. B. Rückrufe oder Rote-Hand-Briefe. Sie können außerdem in unserem Archiv gezielt nach früheren Informationen suchen.

Wichtige Arzneimittelinformationen

JJJJ-MM-TT

Zeige Ergebnisse 101-110 von 3575.
KategorieProduktWirkstoffHerstellerPZNsDatum
Rückrufe allgemeinAtorimib® APONTIS® 10 mg / 40 mg TablettenEzetimib, AtorvastatinApontis Pharma Deutschland1876629219.05.2026
HerstellerinformationZiextenzoPegfilgrastimHexal15.05.2026
Rote-Hand-BriefeOntozryCenobamatAngelini Pharma S.p.A12.05.2026
HerstellerinformationYimmugonormales Immunglobulin vom MenschenBiotest Pharma12.05.2026
Rote-Hand-BriefeTecovirimat SigaTecovirimatSiga Technologies Netherlands B.V.11.05.2026
Rote-Hand-BriefeFamenita 200 mgProgesteronExeltis Germany08.05.2026
ChargenrückrufAzacitidin HEXAL® 25 mg / ml Pulver zur Herstellung einer InjektionssuspensionAzacitidinHexal1670107008.05.2026
ChargenrückrufFampridin Basics 10 mg Retardtabletten, 28, 56 und 196 StückFampridinBasics16940395
16940403
16940426
08.05.2026
ChargenrückrufObsidan 25 mg TablettenPropranololPuren Pharma04875161
04266924
05.05.2026
Rote-Hand-BriefeFosphenytoin Desitin 75 mg / ml Infusions- / InjektionslösungFosphenytoin-DinatriumDesitin Arzneimittel19340572
19340589
04.05.2026
Zeige Ergebnisse 101-110 von 612.
KategorieTitelDatum
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Semglee (Insulin glargin) 100 Einheiten/ml Injektionslösung in Fertigpen - OP (5x3 ml): Gestattung zum Inverkehrbringen in englischer Aufmachung26.08.2024
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie zu therapeutischen Alternativen bei Lieferengpass von Azithromycin-haltigen Arzneimitteln23.08.2024
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Metamizol Kalceks 500 mg/ml, Injektionslösung: Gestattung des Inverkehrbringens von Packungen in tschechischer/slowakischer Aufmachung19.08.2024
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Lieferengpass bei Atomoxetin-haltigen Arzneimitteln aufgrund von Qualitätsmängeln: Empfehlungen der Fachgesellschaften veröffentlicht08.08.2024
Information der Institutionen und BehördenCHMP/EMA: Ruhen der Zulassungen von Arzneimitteln empfohlen, deren Bioäquivalenzstudien von Synapse Labs Pvt. Ltd, Indien, durchgeführt wurden - Update31.07.2024
Information der Institutionen und BehördenPRAC/EMA: Mysimba (Naltrexon/Bupropion): Risiko schwerer Nebenwirkungen bei der gleichzeitigen Anwendung mit Opioiden31.07.2024
Information der Institutionen und BehördenAMK: Sachverständigenausschuss für Verschreibungspflicht17.07.2024
Information der Institutionen und BehördenInformation der Institutionen und Behörden: AkdÄ: Medikationsfehler bei der Anwendung von Gliolan® (5-ALA): Risiko einer versehentlich intravenösen statt oralen Applikation16.07.2024
Information der Institutionen und BehördenPRAC/CMDh: Aufnahme neuer Wechselwirkungen und Kontraindikationen in die Produktinformationen von Clarithromycin-haltigen Arzneimitteln21.05.2024
Information der Institutionen und BehördenÄnderungen in der Verschreibungspflicht13.05.2024

Herstellerinformation

Informationsschreiben zu Integrilin (Eptifibatid): Sofortige Einstellung der Produktion

Hersteller:
GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG
Produkt:
Integrilin
Wirkstoff:
Eptifibatid
Datum:
07.11.2023

AMK / Die Firma GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG informiert im Einvernehmen mit der EMA und dem BfArM mittels Informationsschreiben über die Einstellung der Produktion von Integrilin (Eptifibatid) 0,75 mg/ml, Infusionslösung, und 2 mg/ml, Injektionslösung, mit sofortiger Wirkung.

Der Glykoprotein-IIb/IIIa-Rezeptor-Inhibitor wird zur Vorbeugung eines drohenden Myokardinfarkts bei Erwachsenen angewendet.

Laut Firma sei die Produkteinstellung nicht auf Bedenken hinsichtlich der Sicherheit oder Wirksamkeit, sondern auf Schwierigkeiten bei der Beschaffung des Wirkstoffs Eptifibatid zurückzuführen.

Aufgrund der Produkteinstellung sollten neue Patienten nicht mit Integrilin behandelt werden, falls nicht genügend Arzneimittel vorhanden sind, um die Behandlung abzuschließen (Bolusinjektion, gefolgt von einer Infusion von bis zu 72 Stunden; jeweils nach Körpergewicht). Therapeutische Alternativen sollten patientenindividuell in Betracht gezogen werden.

Weitere Informationen können dem Informationsschreiben entnommen werden.

Die AMK bittet Apothekerinnen und Apotheker, belieferte Institutionen und verschreibende Ärztinnen und Ärzte angemessen zu informieren. Verdachtsfälle von Arzneimittelrisiken im Zusammenhang mit der Anwendung von Eptifibatid-haltigen Arzneimitteln bzw. deren Alternativen sind bitte unter www.arzneimittelkommission.de zu melden. /


Quellen

BfArM; Informationsschreiben zur Einstellung der Produktion und Vermarktung von Integrillin des Unternehmens GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG. www.bfarm.de → Arzneimittel → Lieferengpässe → Maßnahmen des BfArM → Maßnahmen des BfArM und ergänzende Informationen zu Lieferengpässen (Zugriff am 6. November 2023)