In dieser Rubrik finden Sie nicht nur neue Arzneimittel aufgelistet, sondern auch die aktuellen Nachrichten der Arzneimittelkommission (AMK), wie z. B. Rückrufe oder Rote-Hand-Briefe. Sie können außerdem in unserem Archiv gezielt nach früheren Informationen suchen.

Wichtige Arzneimittelinformationen

JJJJ-MM-TT

Zeige Ergebnisse 1071-1080 von 3578.
KategorieProduktWirkstoffHerstellerPZNsDatum
Neue Arzneimittel
mit Abgabesituation
Livmarli®MaralixibatMirum Pharmaceuticals1837726001.01.2023
Neue Arzneimittel
mit Abgabesituation
Enjaymo®SutimlimabSanofi Genzyme18008835
18008858
01.01.2023
Rückrufe allgemeinAlfacalcidol-1A Pharma® 0,25 µg, 50 und 100 Weichkapseln, Alfacalcidol-1A Pharma® 0,5 µg, 50 und 100 Weichkapseln, und AlfacalciAlfacalcidol1A Pharma04123745
04123751
04123780
04123797
04123811
04123828
30.12.2022
Rückrufe allgemeinAlfacalcidol Hexal® 0,25 µg, 50 und 100 Weichkapseln, Alfacalcidol Hexal® 0,5 µg, 50 und 100 Weichkapseln und Alfacalcidol HexalAlfacalcidolHexal09122472
09122489
09122495
09122503
09122526
09122549
30.12.2022
ChargenrückrufDronabinol Substanz und Tropfenset stabilisiert 500 mg und 1 g, KombipackungCaesar & Loretz15257199
15257207
30.12.2022
HerstellerinformationOzempic®SemaglutidNovo Nordisk Pharma23.12.2022
ChargenrückrufNicorette 2 mg freshfruit „Emra-Med“NicotinEmra-Med Arzneimittel0437024823.12.2022
ChargenrückrufInzolen®-Infusio Eparenterale Elektrolyt- und SpurenelementlösungDr. Franz Köhler Chemie08427258
842725808
08427264
23.12.2022
ChargenüberprüfungenTorasemid AL 10 mgTorasemidAliud Pharma0156255622.12.2022
Rückrufe allgemeintendoLoges®Dr. Loges + Co.16679413
16679442
19.12.2022
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KategorieTitelDatum
Information der Institutionen und BehördenParallel vertriebenes Avastin rumänischen Ursprungs: Charge B7011B03 vorsorglich untersuchen07.10.2014
Information der Institutionen und BehördenAmygdalin-haltige Arzneimittel sind bedenklich07.10.2014
Information der Institutionen und BehördenBfArM empfiehlt, auf Manipulationen bei importiertem Mabthera (Rituximab) und HerceptinV (Trastuzumab) zu achten23.09.2014

Rote-Hand-Briefe

Rote-Hand-Brief zu Ocrevus® (Ocrelizumab): Risiko für arzneimittelbedingte Leberschäden und neue Empfehlung zur Überwachung der Leberfunktion

Hersteller:
Hoffmann-La Roche Ltd und Genentech
Produkt:
Ocrevus®
Wirkstoff:
Ocrelizumab
Datum:
08.10.2026

Der Zulassungsinhaber Hoffmann-La Roche Ltd und Genentech informieren mittels Rote-Hand-Brief in Abstimmung mit der EMA und dem PEI über ein neues Risiko für Leberschäden unter der Behandlung mit Ocrevus®.

Der gegen CD20-exprimierende B-Zellen gerichtete monoklonale Antikörper Ocrelizumab wird zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit schubförmiger Multipler Sklerose mit aktiver Erkrankung sowie mit früher primärer progredienter Multipler Sklerose eingesetzt und halbjährlich intravenös oder subkutan verabreicht.

Arzneimittelbedingte Leberschäden, einschließlich schwerer und lebensbedrohlicher Fälle, wurden als neues Risiko bei Patienten identifiziert, die mit Ocrelizumab behandelt wurden. Der Beginn lag zumeist innerhalb eines Monats nach der ersten Initialdosis.

Zur Risikominimierung sollen Leberfunktionstests vor Beginn der Behandlung sowie vor der zweiten initialen Infusion durchgeführt werden. Patienten sind über Anzeichen und Symptome eines Leberschadens zu informieren, etwa neu auftretende oder sich verschlechternde Fatigue (Ermüdung), Anorexie, Übelkeit, Erbrechen, Beschwerden im rechten oberen Abdominalbereich, dunkler Urin oder Ikterus und anzuweisen, bei Verdacht unverzüglich einen Arzt aufzusuchen, um Leberfunktionstests durchführen zu lassen.

Wird ein Leberschaden bestätigt, ist Ocrelizumab abzusetzen. Die Behandlung soll nicht wieder aufgenommen werden, es sei denn, der Leberschaden ist auf eine alternative Ursache zurückzuführen.

Die Fach- und Gebrauchsinformationen werden entsprechend aktualisiert. Weitere Informationen sind dem Rote-Hand-Brief zu entnehmen.

Die AMK bittet Apothekerinnen und Apotheker, betroffene Patienten angemessen zu informieren und Verdachtsfälle von Arzneimittelrisiken im Zusammenhang mit der Anwendung von Ocrelizumab unter www.arzneimittelkommission.de zu melden. /

Quellen

PEI; Rote-Hand-Brief: Ocrevus® (Ocrelizumab). www.pei.de → Arzneimittelsicherheit → Pharmakovigilanz (8. Oktober 2026)