In dieser Rubrik finden Sie nicht nur neue Arzneimittel aufgelistet, sondern auch die aktuellen Nachrichten der Arzneimittelkommission (AMK), wie z. B. Rückrufe oder Rote-Hand-Briefe. Sie können außerdem in unserem Archiv gezielt nach früheren Informationen suchen.

Wichtige Arzneimittelinformationen

JJJJ-MM-TT

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KategorieProduktWirkstoffHerstellerPZNsDatum
ChargenrückrufPramipexol-neuraxpharm 0,18 mg TablettenPramipexolneuraxpharm Arzneimittel07408862
07408885
12.03.2026
ChargenrückrufIkervis® 1mg / 1ml Augentropfen, EmulsionCiclosporinSanten1113076311.03.2026
Rückrufe allgemeinGelonida SchmerztablettenParacetamol, CodeinPfizer Pharma07240061
02848757
09.03.2026
ChargenrückrufGastrografin®AmidotrizoesäureBayer Vital00408497
01246186
09.03.2026
HerstellerinformationBinocritEpoetin alfaHexal06.03.2026
ChargenrückrufIbuflam 600 mg Lichtenstein FilmtablettenIbuprofenZentiva Pharma0631340903.03.2026
Neue Arzneimittel
mit Abgabesituation
Inluriyo® Imlunestrant Eli Lilly01.03.2026
Neue Arzneimittel
mit Abgabesituation
Tepezza®Teprotumumab Amgen01.03.2026
Neue Arzneimittel
mit Abgabesituation
Zynyz® Retifanlimab Incyte01.03.2026
Neue Arzneimittel
mit Abgabesituation
Dawnzera® Donidalorsen Otsuka Pharmaceuticals01.03.2026
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KategorieTitelDatum
Information der Institutionen und BehördenPEI: Beyfortus® (▼, Nirsevimab), 50 mg und 100 mg Injektionslösung in einer Fertigspritze: Gestattung zum Inverkehrbringen in französischer und spanischer Beschriftung03.09.2024
Information der Institutionen und BehördenAMK: Dropizol (eingestellte Opiumtinktur), 10 mg/ml Tropfen zum Einnehmen: Meldungen zu schwankender Tropfengröße27.08.2024
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Semglee (Insulin glargin) 100 Einheiten/ml Injektionslösung in Fertigpen - OP (5x3 ml): Gestattung zum Inverkehrbringen in englischer Aufmachung26.08.2024
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie zu therapeutischen Alternativen bei Lieferengpass von Azithromycin-haltigen Arzneimitteln23.08.2024
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Metamizol Kalceks 500 mg/ml, Injektionslösung: Gestattung des Inverkehrbringens von Packungen in tschechischer/slowakischer Aufmachung19.08.2024
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Lieferengpass bei Atomoxetin-haltigen Arzneimitteln aufgrund von Qualitätsmängeln: Empfehlungen der Fachgesellschaften veröffentlicht08.08.2024
Information der Institutionen und BehördenCHMP/EMA: Ruhen der Zulassungen von Arzneimitteln empfohlen, deren Bioäquivalenzstudien von Synapse Labs Pvt. Ltd, Indien, durchgeführt wurden - Update31.07.2024
Information der Institutionen und BehördenPRAC/EMA: Mysimba (Naltrexon/Bupropion): Risiko schwerer Nebenwirkungen bei der gleichzeitigen Anwendung mit Opioiden31.07.2024
Information der Institutionen und BehördenAMK: Sachverständigenausschuss für Verschreibungspflicht17.07.2024
Information der Institutionen und BehördenInformation der Institutionen und Behörden: AkdÄ: Medikationsfehler bei der Anwendung von Gliolan® (5-ALA): Risiko einer versehentlich intravenösen statt oralen Applikation16.07.2024

Herstellerinformation

Informationsschreiben zu Maprotilin-neuraxpharm: Vertriebseinstellung zum 1. April 2025

Hersteller:
neuraxpharm Arzneimittel GmbH
Produkt:
Maprotilin-neuraxpharm
Wirkstoff:
Maprotilin
Datum:
20.12.2024

AMK / Die Firma neuraxpharm Arzneimittel GmbH informiert in Abstimmung mit dem BfArM über die geplante Vertriebseinstellung von Maprotilin-neuraxpharm in allen Stärken und Packungsgrößen zum 1. April 2025.

Das tetrazyklische Antidepressivum Maprotilin wird angewendet zur Behandlung depressiver Erkrankungen bei Erwachsenen.

Als Grund nennt die Firma eine Überschreitung des momentan gültigen Grenzwertes für das Nitrosamin N-Nitroso-Maprotilin. Eine zeitnahe Reduktion dieser Verunreinigung sei nicht möglich, sodass eine Vertriebseinstellung zum 1. April 2025 beschlossen wurde. Ein Rückruf der Restbestände im Markt ist zum gleichen Termin vorgesehen. Eine Lieferunfähigkeit vor diesem Datum kann nicht ausgeschlossen werden.
a die Firma der letzte Anbieter dieses Wirkstoffs in Deutschland ist, wurde die Einstellung mit Vorlaufzeit angekündigt, um Ärztinnen und Ärzten die Möglichkeit zu geben, betroffene Patienten auf andere Therapien umzustellen. Neue Therapien mit Maprotilin sollen nicht mehr begonnen werden.

Hinweise zum Absetzen und zur Umstellung auf Alternativen finden sich im Informationsschreiben der Firma.

Die AMK bittet Apothekerinnen und Apotheker, betroffene Patienten angemessen zum Sachverhalt zu informieren und Arzneimittelrisiken bei Maprotilin-haltigen Arzneimitteln unter www.arzneimittelkommission.de zu melden. /

Quellen
Neuraxpharm Arzneimittel GmbH an AMK (E-Mail-Korrespondenz); Informationsschreiben Maprotilin neuraxpharm. (18. Dezember 2024)