In dieser Rubrik finden Sie nicht nur neue Arzneimittel aufgelistet, sondern auch die aktuellen Nachrichten der Arzneimittelkommission (AMK), wie z. B. Rückrufe oder Rote-Hand-Briefe. Sie können außerdem in unserem Archiv gezielt nach früheren Informationen suchen.

Wichtige Arzneimittelinformationen

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KategorieProduktWirkstoffHerstellerPZNsDatum
ChargenrückrufImuldosa 130 mg Konzentrat zur Herstellung einer InfusionslösungUstekinumabAccord Healthcare1952326102.06.2026
HerstellerinformationNifedipin Denk 20 retardNifedipinDenk Pharma20702098
20702081
01.06.2026
Neue Arzneimittel
mit Abgabesituation
Myqorzo® Aficamten Cytokinetics01.06.2026
Neue Arzneimittel
mit Abgabesituation
Winlevi® Clascoteron Infectopharm01.06.2026
Neue Arzneimittel
mit Abgabesituation
Enflonsia® Clesrovimab MSD01.06.2026
Neue Arzneimittel
mit Abgabesituation
Dovprela® Pretomanid Viatris01.06.2026
Neue Arzneimittel
mit Abgabesituation
Rhapsido® Remibrutinib Novartis01.06.2026
ChargenrückrufTuberkulin PPD RT23 AJV 2 T.E. / 0,1 ml, InjektionslösungTuberkulinPharmore0452873229.05.2026
HerstellerinformationFungizid-ratiopharm®Terbinafinratiopharm29.05.2026
ChargenrückrufRheuma-Pasc® TablettenPascoe Pharmazeutische Präparate0743965027.05.2026
Zeige Ergebnisse 91-100 von 613.
KategorieTitelDatum
Information der Institutionen und BehördenAMK in eigener Sache: Vielen Dank für Ihr Engagement zur Meldung von Arzneimittelrisiken17.12.2024
Information der Institutionen und BehördenAMK/ZL: Amoxicillin Micro Labs 500 mg/5 ml Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen: Bildung von Agglomeraten nach Herstellung gemäß Produktinformation02.12.2024
Information der Institutionen und BehördenBMG: Versorgungsmangel für Diamorphin-haltige Arzneimittel festgestellt18.11.2024
Information der Institutionen und BehördenBfArM/PEI: Aufruf zur Meldung von Nebenwirkungen im Rahmen der weltweiten MedSafetyWeek 202404.11.2024
Information der Institutionen und BehördenEMA/CHMP: Empfehlung zum Ruhen der Zulassung von Oxbryta® (▼, Voxelotor) 500 mg Filmtabletten aufgrund des Risikos für Sichelzellkrisen - Update30.10.2024
Information der Institutionen und BehördenBMG: Versorgungsmangel für isotonische Natriumchlorid-Lösungen festgestellt18.10.2024
Information der Institutionen und BehördenPEI: Beyfortus® (▼, Nirsevimab), 50 mg und 100 mg Injektionslösung in einer Fertigspritze: Gestattung zum Inverkehrbringen in französischer und spanischer Beschriftung - Update 17.10.2024
Information der Institutionen und BehördenBMG/PEI: Versorgungsmangel für Arzneimittel mit dem Wirkstoff Nirsevimab (▼) festgestellt 24.09.2024
Information der Institutionen und BehördenAMK/ZL: Charakteristischer Eigengeruch Metformin-haltiger Arzneimittel04.09.2024
Information der Institutionen und BehördenPEI: Beyfortus® (▼, Nirsevimab), 50 mg und 100 mg Injektionslösung in einer Fertigspritze: Gestattung zum Inverkehrbringen in französischer und spanischer Beschriftung03.09.2024

Neue Arzneimittel mit Abgabesituation

Hersteller:
Clovis Oncology
Produkt:
Rubraca®
Wirkstoff:
Rucaparib
Markteinführung in D:
03.2019
Artikel
Wirkstärke PKG
Gr.
Darreichungs-
form
Normgröße PZN
Rucaparib 200 mg 60 St.Filmtablettenkeine Angabe 15235890
Rucaparib 250 mg 60 St.Filmtablettenkeine Angabe 15235915
Rucaparib 300 mg 60 St.Filmtablettenkeine Angabe 15235921

Indikation:
Rubraca ist in zwei Indikationen zugelassen: Zum einen zur Erhaltungstherapie bei Frauen mit einem platinsensitiven, rezidivierten high-grade (undifferenzierten) epithelialen Karzinom der Eierstöcke, der Eileiter oder des Bauchfells, die nach einer platinbasierten Chemotherapie in Remission sind. Bei dieser Indikation ist kein Test auf eine BRCA-Mutation vorgeschrieben. Zum anderen ist Rubraca – anders als Olaparib (Lynparza®) und Niraparib (Zejula®) – zugelassen zur Behandlung von Frauen mit einem platinsensitiven, rezidivierten oder progressiven, high-grade epithelialen Karzinom der Eierstöcke, der Eileiter oder des Bauchfells, die mindestens zweimal mit einer platinbasierten Chemotherapie behandelt wurden und keine weitere vertragen. In diesem Fall muss der Arzt vor Therapiebeginn nachweisen, dass eine somatische oder Keimbahn-Mutation in einem der Brustkrebsgene BRCA1- oder -2 vorliegt. Prinzipiell wird Rubraca in beiden Indikationen als Monotherapie eingesetzt, und die Frauen dürfen bislang keine PARP-Hemmer bekommen haben.