In dieser Rubrik finden Sie nicht nur neue Arzneimittel aufgelistet, sondern auch die aktuellen Nachrichten der Arzneimittelkommission (AMK), wie z. B. Rückrufe oder Rote-Hand-Briefe. Sie können außerdem in unserem Archiv gezielt nach früheren Informationen suchen.

Wichtige Arzneimittelinformationen

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KategorieProduktWirkstoffHerstellerPZNsDatum
Neue Arzneimittel
mit Abgabesituation
Vyvgart®Efgartigimod alfaArgenx1799128801.09.2022
Neue Arzneimittel
mit Abgabesituation
Vyepti®EptinezumabLundbeck1800438101.09.2022
Neue Arzneimittel
mit Abgabesituation
Breyanzi®Lisocabtagen maraleucelBristol-Myers-Squibb1731281501.09.2022
Neue Arzneimittel
mit Abgabesituation
Roctavian®Valoctocogen RoxaparvovecBiomarin1614265301.09.2022
HerstellerinformationGentamicinsulfatFagron17419281
08562401
00451576
30.08.2022
HerstellerinformationFluorouracil Accord 50 mg / mlFluorouracilAccord Healthcare29.08.2022
ChargenrückrufArilin®MetronidazolDr. August Wolff Arzneimittel0258787729.08.2022
ChargenrückrufChlorhexidindiacetatCaesar & Loretz02195172
02195189
02195195
25.08.2022
ChargenrückrufMetoprolol – 1 A Pharma® Succ 23,75 mgMetoprolol1 A Pharma17163278
17163290
24.08.2022
HerstellerinformationAmoxihexal® 500 mgHexal0312651723.08.2022
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KategorieTitelDatum
Information der Institutionen und BehördenListe ausgewählter AMK-Nachrichten 1. Halbjahr 2020 (PZ 1/2 bis 26) 21.07.2020
Information der Institutionen und BehördenRisiko fehlgeschlagener Injektionen bei Etanercept-haltigen Arzneimitteln: Bei Verdacht auf einen defekten Auslösemechanismus sind auch Anwendungsfehler in Betracht zu ziehen20.07.2020
Information der Institutionen und BehördenVerordnung zur Erhöhung der Bevorratung von Arzneimitteln zur intensivmedizinischen Versorgung in Kraft getreten 14.07.2020
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Aufhebung der Regelungen und Empfehlungen zur Sicherstellung der Versorgung chronisch Kranker mit Hydroxychloroquin-haltigen Arzneimitteln07.07.2020
Information der Institutionen und BehördenEMA/CHMP: Anwendungseinschränkungen für Fosfomycin-haltige Antibiotika 06.07.2020

Rote-Hand-Briefe

Aktualisierung des Rote-Hand-Briefs zu Irenat® (Natriumperchlorat) Tropfen: Risiko von Fehldosierungen bei österreichischen Packungen aufgrund möglicherweise missverständlicher Dosierungsangaben

Hersteller:
actrevo GmbH
Produkt:
Irenat
Wirkstoff:
Natriumperchlorat
Datum:
09.07.2024
AMK / Die Firma actrevo GmbH aktualisiert in Abstimmung mit dem BfArM den Rote-Hand-Brief zu Irenat (Natriumperchlorat) Tropfen, der auf die unterschiedliche Wirkstoffmenge pro abgegebenen Tropfen bei aus Österreich eingeführten Packungen hinweist; die AMK informierte bereits (siehe Pharm. Ztg. 2024 Nr. 17, Seite 77).

Die Angaben hinsichtlich der Dosierung sind nicht einheitlich in Gebrauchs- und Fachinformation gestaltet. Die AMK erhielt eine Meldung aus einer Apotheke, dass die Dosierungsinformation in der Fach- und Gebrauchsinformation von Irenat Tropfen (Österreich, PZN 19302608) missverständlich sein kann: „3mal täglich 21 Tropfen (entsprechend 300 mg Natriumperchlorat) für 7 - 14 Tage“ (1).

Daher ergänzt die Firma den Rote-Hand-Brief nun um den Hinweis, dass bei mehrmaliger Gabe das Vielfache an Tropfen bzw. Menge an Natriumperchlorat gilt (2); dies entspricht jeweils 21 Tropfen 3mal täglich für 7 - 14 Tage.

Weitere Informationen können dem aktualisierten Rote-Hand-Brief entnommen werden.

Die AMK bittet Apothekerinnen und Apotheker, Patienten sowie belieferte Institutionen angemessen zum Sachverhalt zu informieren und Verdachtsfälle von Arzneimittelrisiken im Zusammenhang mit der Anwendung von Natriumperchlorat-haltigen Arzneimitteln unter www.arzneimittelkommission.de zu melden. /

Quellen
1) actrevo GmbH an AMK (E-Mail-Korrespondenz); AMK-Fallnummer 276864 zu IRENAT Tropfen Österreich (AT) 1 ml = 21 Tropfen. (27. Juni 2024)
2) BfArM an AMK (E-Mail-Korrespondenz); Aktualisierung Rote-Hand-Brief Irenat- Tropfen. (8. Juli 2024)