In dieser Rubrik finden Sie nicht nur neue Arzneimittel aufgelistet, sondern auch die aktuellen Nachrichten der Arzneimittelkommission (AMK), wie z. B. Rückrufe oder Rote-Hand-Briefe. Sie können außerdem in unserem Archiv gezielt nach früheren Informationen suchen.

Wichtige Arzneimittelinformationen

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KategorieProduktWirkstoffHerstellerPZNsDatum
ChargenrückrufPantoprazol beta 40 mg magensaftresistente TablettenPantoprazolbetapharm Arzneimittel19211515
19211544
09.09.2026
ChargenrückrufCoversum® Arginin 5 mg Filmtabletten, 30 Stück, Coversum® Arginin 10 mg FilmtablettenPerindoprilServier Deutschland10032604
10032627
03.09.2026
HerstellerinformationKaletra® und Norvir®AbbVie Deutschland02.09.2026
ChargenrückrufSertralin Winthrop 50 mg Filmtabletten, Sertralin Winthrop 100 mg FilmtablettenSertralinZentiva Pharma01028704
01028710
01028727
01028733
01028756
01028779
31.08.2026
HerstellerinformationAdenosin Altamedics 3 mg / ml InjektionslösungAdenosinAltamedics27.08.2026
HerstellerinformationScandicain®MepivacainHexal0333851525.08.2026
HerstellerinformationAxhidrox GlycopyrroniumDr. August Wolff Arzneimittel25.08.2026
HerstellerinformationRibosofol 50 mg / ml, Injektions- und InfusionslösungFolinsäureHikma Pharma25.08.2026
HerstellerinformationFampridin-ratiopharm 10 mg RetardtablettenFampridinratiopharm24.08.2026
ChargenrückrufPamorelin® LA 11,25 mg Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Depot-Injektionssuspension, „ACA Müller“ACA Müller ADAG Pharma1876270420.08.2026
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KategorieTitelDatum
Information der Institutionen und BehördenBMG: Versorgungsmangel für Acetylsalicylsäure-haltige Arzneimittel in intravenöser Darreichungsform festgestellt25.07.2025
Information der Institutionen und BehördenDabigatranetexilat AL 110 mg und 150 mg Hartkapseln: Probleme bei der Entnahme aus dem Abziehblister22.07.2025
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Beirat für Liefer- und Versorgungsengpässe ergänzt Empfehlungen zur Abmilderung des Versorgungsmangels von Salbutamol-haltigen Inhalativa14.07.2025
Information der Institutionen und BehördenAMK/ZL: Methylphenidat Zentiva: vermehrt Meldungen zu Problemen bei der Entnahme aus dem kindergesicherten Blister08.07.2025
Information der Institutionen und BehördenBMG/BfArM: Versorgungsmangel für Natriumperchlorat-haltige Arzneimittel festgestellt - Update04.07.2025
Information der Institutionen und BehördenAMK: Bedenkliche Rezepturarzneimittel Stand Juni 202501.07.2025
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Angusta 25 Mikrogramm Tabletten (Misoprostol): Berichte über Überdosierung und kontraindizierte Anwendung bei bereits eingesetzter Wehentätigkeit30.06.2025
Information der Institutionen und BehördenBMG/BfArM: Eingrenzung des Versorgungsmangels Antibiotika-haltiger Säfte für Kinder30.06.2025
Information der Institutionen und BehördenBMG: Versorgungsmangel für Fosfomycin-haltige Arzneimittel zur Herstellung einer Infusionslösung festgestellt - Update12.06.2025
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Dobutamin-hameln 5 mg/ml und 12,5 mg/ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung: Gestattung zur Inverkehrbringung in englischer Aufmachung10.06.2025

Information der Institutionen und Behörden

AMK in eigener Sache: Mit aktiver Pharmakovigilanz vermehrten Unsicherheiten in Zeiten der Pandemie begegnen

Datum:
15.12.2020
AMK / Ein ganz besonderes Jahr neigt sich dem Ende zu. Die SARS-CoV-2-Pandemie löste einen globalen Notstand aus und fordert weltweit die (inter)nationalen Gesundheitssysteme heraus. Das dynamische Infektionsgeschehen stellt, insbesondere für die ältere Bevölkerung, weiterhin ein sehr ernstes Risiko dar.

Neben anderen Berufsgruppen verantwortete das pharmazeutische Personal in Apotheken in besonderem Maße den Schutz der Gesundheit ihrer Patienten. Hierzu zählte u. a. die zuverlässige Information zu Infektionsrisiken und Schutzmaßnahmen, die Beratung und Aufklärung zu Nutzen und Risiken potentieller Wirkstoffe zur (Off-label-)Behandlung von Covid-19 und die Gewährleistung einer sicheren Arzneimittelversorgung, z. B. bei Lieferengpässen. Dabei gilt es weiterhin sich selbst vor einer Infektion am Arbeitsplatz zu schützen.

Die AMK möchte sich hiermit ganz besonders für Ihr aktives Mitwirken bei der Erkennung und Minimierung von Arzneimittelrisiken - gerade im Zusammenhang mit dem pandemischen Geschehen - bedanken.

Insbesondere in Zeiten verbreiteter Unsicherheit ist ein belastbares Pharmakovigilanzsystem eine wichtige Säule vermehrten Falschnachrichten und neuen Risiken wirksam begegnen zu können, um so das Vertrauen der Patienten in die Arzneimittelsicherheit zu erhalten.

Neben relevanten Informationen mit Bezug zur Pandemie umfassten die AMK-Nachrichten des Jahres 2020 auch ein breites Themenspektrum zu anderen Arzneimittelrisiken. Die AMK dankt Ihnen daher auch für die rasche und zuverlässige Umsetzung dieser risikominimierenden Maßnahmen.

Die Meldestatistik für das zurückliegende Jahr sowie die Zusammenfassung der AMK-Nachrichten für das 2. Halbjahr 2020 werden zu Beginn 2021 veröffentlicht werden.

Die AMK arbeitet mit den zuständigen Behörden und Institutionen, wie der AkdÄ, zusammen und wird vor allem von dem Zentrallaboratorium Deutscher Apotheker e. V. (ZL), dem ABDATA Pharma-Daten-Service, dem Deutschen Arzneiprüfungsinstitut e. V. (DAPI) und dem DAC/NRF in ihrer Tätigkeit unterstützt. Diesen Partnern gilt ebenfalls unser Dank!

Wir wünschen allen Lesern ein besinnliches Fest und ein gesundes, neues Jahr 2021! /